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	<title>
	Kommentare zu: Sperrung Bodetal	</title>
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		<title>
		Von: Stephan Zirbus		</title>
		<link>https://www.harz-hexenstieg.de/hexenstieg-live/sperrung-bodetal/#comment-3732</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan Zirbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2013 17:58:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wow ... ein toller Kommentar. Besonders die Vorschläge zur Kennzeichnung sind auch für mich der einzig richtige Weg und es würde auch dem Gastwirt keine Kunden kosten. Den einen Tag war ja auch ein Band quer über den Weg gespannt, doch ein wütender PKW-Fahrer aus Richtung Königsruh schnitt es durch ... das ist wohl auch für Wanderer ein Zeichen, dass hier alles frei ist. 

Jetzt kommt erstmal die Wintersperrung ... schauen wir mal, was 2014 bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow &#8230; ein toller Kommentar. Besonders die Vorschläge zur Kennzeichnung sind auch für mich der einzig richtige Weg und es würde auch dem Gastwirt keine Kunden kosten. Den einen Tag war ja auch ein Band quer über den Weg gespannt, doch ein wütender PKW-Fahrer aus Richtung Königsruh schnitt es durch &#8230; das ist wohl auch für Wanderer ein Zeichen, dass hier alles frei ist. </p>
<p>Jetzt kommt erstmal die Wintersperrung &#8230; schauen wir mal, was 2014 bringt.</p>
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		Von: Harald Berger		</title>
		<link>https://www.harz-hexenstieg.de/hexenstieg-live/sperrung-bodetal/#comment-3725</link>

		<dc:creator><![CDATA[Harald Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2013 15:50:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Stephan,

ich denke, ein Tor muss eigentlich nicht unbedingt sein, um den Weg zu sperren. &quot;Eigentlich&quot; schreibe ich einschränkend deshalb, da es unverantwortlich handelnde Menschen gibt, die die tatsächlich auf dem betreffenden Wegabschnitt bestehende Gefahr kleinreden wollen. Statt zu handeln, wird prozessiert, verharmlost, polemisiert.

Richtig böse wird es, wenn durch solches Handeln Menschen in Gefahr gebracht werden. Fakt ist, dass auf dem betreffenden Abschnitt ein deutlich erhöhtes Felssturzrisiko besteht. Das haben mehrere Gutachten gezeigt. So zu tun, als sei da kein höheres Risiko als an anderen Stellen des Harzes ist unverantwortlich: &quot;Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher&quot; (B. Brecht). 

Die Leute von der Landkreisverwaltung oder vom Land wollen sicher auch nicht, dass das Bodetal für Wanderer tabu ist. Sonst hätte man nicht die bisherigen Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Und nach den durch das Land für 2014 geplanten Arbeiten soll der Hauptweg wieder (relativ) gefahrlos begehbar sein. Bis dahin sollte man mit der Umleitung über den südlichen Weg leben können, zumal dieser Weg vielleicht sogar noch schöner als das Original ist. Und die 50 Meter Umweg bieten 50 Meter mehr Naturgenuss bei zwei tollen Bodequerungen....! Unbefriedigend ist allerdings der derzeitige Zustand. Das Absperrband wird immer wieder entfernt. Dann weist lediglich ein etwas schüchternes Verkehrsschild, dass so aussieht, als sei es bei den letzten Wegebauarbeiten vergessen worden, auf die Sperrung hin. Viele Wanderer werden gar nicht wissen oder merken, dass sie einen eigentlich gesperrten Weg betreten. Hier muss natürlich etwas geschehen! Die Leute, die das Absperrband immer wieder entfernen, ahnen wahrscheinlich gar nicht, was sie anrichten. Sie tragen nämlich dafür Verantwortung, dass Menschen in Gefahr geraten. 

Ich sehe hier (unabhängig von den eigentlich unverantwortlichen juristischen Scheingefechten) die Hauptverantwortung bei der Stadt Thale, die eigentlich das größte Interesse daran haben müsste, dass die Wanderer die Umleitung und nicht den gesperrten Wegabschnitt begehen. Klar ist doch, das wenn der erste Wanderer durch einen Felsabsturz zu Schaden kommt, ein immenser wirtschaftlicher Schaden für den Tourismus entsteht. Von der nie zu tilgenden moralischen Mitschuld am menschlichen Leid mal ganz zu schweigen. Die Stadt Thale sollte daher auch das größte Interesse an der ordnungsgemäßen Kennzeichnung der Sperrung und des Umweges haben. Statt vor Gerichten zu prozessieren, sollte man schnellstmöglich:

1. die derzeit verwirrende und widersprüchliche Wanderwegbeschilderung entfernen,
2. das &quot;Gaststätte geöffnet&quot;-Schild entfernen (dieses suggeriert dem unbefangenen Wanderer, das man nur an dieser Stelle zur &quot;Königsruhe&quot; gelangen kann),
3. statt des Verkehrszeichens und des Absperrbandes ein großes, deutlich lesbares Schild mit einer eindeutigen Beschriftung zur Sperrung, zum Sperrgrund (ja tatsächlich: &quot;Lebensgefahr&quot;) und zur Umleitungsstrecke, auf der man die Königruhe und Treseburg erreichen kann, anbringen,
4. eine deutlich sichtbare, eindeutige und unmissverständliche Beschilderung der Umleitung anbringen.

Das ganze auch in der umgekehrten Wegrichtung und fertig ist der Lack! Kostet nicht viel, rettet Menschenleben und befreit Bürgermeister von Gewissensbissen (falls mal was passiert).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stephan,</p>
<p>ich denke, ein Tor muss eigentlich nicht unbedingt sein, um den Weg zu sperren. &#8222;Eigentlich&#8220; schreibe ich einschränkend deshalb, da es unverantwortlich handelnde Menschen gibt, die die tatsächlich auf dem betreffenden Wegabschnitt bestehende Gefahr kleinreden wollen. Statt zu handeln, wird prozessiert, verharmlost, polemisiert.</p>
<p>Richtig böse wird es, wenn durch solches Handeln Menschen in Gefahr gebracht werden. Fakt ist, dass auf dem betreffenden Abschnitt ein deutlich erhöhtes Felssturzrisiko besteht. Das haben mehrere Gutachten gezeigt. So zu tun, als sei da kein höheres Risiko als an anderen Stellen des Harzes ist unverantwortlich: &#8222;Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher&#8220; (B. Brecht). </p>
<p>Die Leute von der Landkreisverwaltung oder vom Land wollen sicher auch nicht, dass das Bodetal für Wanderer tabu ist. Sonst hätte man nicht die bisherigen Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Und nach den durch das Land für 2014 geplanten Arbeiten soll der Hauptweg wieder (relativ) gefahrlos begehbar sein. Bis dahin sollte man mit der Umleitung über den südlichen Weg leben können, zumal dieser Weg vielleicht sogar noch schöner als das Original ist. Und die 50 Meter Umweg bieten 50 Meter mehr Naturgenuss bei zwei tollen Bodequerungen&#8230;.! Unbefriedigend ist allerdings der derzeitige Zustand. Das Absperrband wird immer wieder entfernt. Dann weist lediglich ein etwas schüchternes Verkehrsschild, dass so aussieht, als sei es bei den letzten Wegebauarbeiten vergessen worden, auf die Sperrung hin. Viele Wanderer werden gar nicht wissen oder merken, dass sie einen eigentlich gesperrten Weg betreten. Hier muss natürlich etwas geschehen! Die Leute, die das Absperrband immer wieder entfernen, ahnen wahrscheinlich gar nicht, was sie anrichten. Sie tragen nämlich dafür Verantwortung, dass Menschen in Gefahr geraten. </p>
<p>Ich sehe hier (unabhängig von den eigentlich unverantwortlichen juristischen Scheingefechten) die Hauptverantwortung bei der Stadt Thale, die eigentlich das größte Interesse daran haben müsste, dass die Wanderer die Umleitung und nicht den gesperrten Wegabschnitt begehen. Klar ist doch, das wenn der erste Wanderer durch einen Felsabsturz zu Schaden kommt, ein immenser wirtschaftlicher Schaden für den Tourismus entsteht. Von der nie zu tilgenden moralischen Mitschuld am menschlichen Leid mal ganz zu schweigen. Die Stadt Thale sollte daher auch das größte Interesse an der ordnungsgemäßen Kennzeichnung der Sperrung und des Umweges haben. Statt vor Gerichten zu prozessieren, sollte man schnellstmöglich:</p>
<p>1. die derzeit verwirrende und widersprüchliche Wanderwegbeschilderung entfernen,<br />
2. das &#8222;Gaststätte geöffnet&#8220;-Schild entfernen (dieses suggeriert dem unbefangenen Wanderer, das man nur an dieser Stelle zur &#8222;Königsruhe&#8220; gelangen kann),<br />
3. statt des Verkehrszeichens und des Absperrbandes ein großes, deutlich lesbares Schild mit einer eindeutigen Beschriftung zur Sperrung, zum Sperrgrund (ja tatsächlich: &#8222;Lebensgefahr&#8220;) und zur Umleitungsstrecke, auf der man die Königruhe und Treseburg erreichen kann, anbringen,<br />
4. eine deutlich sichtbare, eindeutige und unmissverständliche Beschilderung der Umleitung anbringen.</p>
<p>Das ganze auch in der umgekehrten Wegrichtung und fertig ist der Lack! Kostet nicht viel, rettet Menschenleben und befreit Bürgermeister von Gewissensbissen (falls mal was passiert).</p>
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