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Winterwanderung auf dem Harzer Hexenstieg

wolfswartepanorama

Winterfotos und ein kleiner Materialtest

Mivall Outdoor und Vaude Gamaschen, sowie Camelbak Podium Ice Isolierflasche im Test

zwischen Torfhaus und Altenau, sowie auf der Wolfswarte

In letzter Zeit war ich irgendwie nicht mehr so oft unterwegs. Hatte mir immer eine Wanderstrecke rausgesucht bzw. vorgenommen, doch ich wurde irgendwie immer von der Wanderung abgehalten. Heute war es mal wieder so weit. Endlich. Geplant war eine Brockenwanderung. Mal schnell meine Webcam App Worldscope Webcams geöffnet und die entsprechende Webcam auf dem Brocken betrachtet. Zu schönes Wetter. Es war bestimmt ein toller Sonnenaufgang auf Norddeutschlands höchstem Berg, doch bei Sonnenschein sind einfach zuviel Touris auf dem Brocken. Das geht bei meiner Sozialphobie überhaupt nicht. Ohne Planung packten wir ein warme Sachen ein und fuhren erstmal los. In Osterode war das Wetter nicht so der Hit, doch ab der Sösetalsperre kam langsam die Sonne raus. „Wie sieht’s mit der Hanskühnenburg aus?“ Bestimmt alles voll mit Langläufern. Genau, der Parkplatz in Stieglitz Ecke hatte sich bereits auf dem Bundesstraße ausgeweitet. „Wolfswarte?“. Ja, los. Es ging also nach Torfhaus. Die Parkplätze waren bereits zu 99% belegt, doch wir konnten mittig auf dem Parkplatz am Skihang unser Schneetier abstellen.

Der Hexenstieg im Winter zwischen Torfhaus und Altenau

Die Schneehöhe im Harz ist eigentlich gar nicht so hoch. Mehr als gute 30cm sind es einfach nicht. Die Loipen sind nicht gespurt, so dass die Wintersportler so den ein oder anderen Grashalm freilegen. Allerdings sah der Alpin-Ski-Hang in Torfhaus ganz gut aus. Wir bogen also ab Torfhaus in den Hexenstieg ein und es hatten bereits mehrere Wanderer einen Pfad platt getreten. Es machte das ganze einfach, aber bei der Schneehöhe kann jeder auf dem Hexenstieg wandern. Wir machten ein Paar Meter auf dem Magdeburger Weg, bogen dann aber links ab zur Wolfswarte. An dieser Stelle kann ich schon sagen, dass aktuell der Harzer Hexenstieg winterlich begehbar ist. Ich bin da schon bei weitaus mehr Schnee gelaufen und die Abschnitt Altenau – Torfhaus ist im Winter der härteste, denn hier geht kaum jemand lang. Am Brocken liegt vermutlich etwas mehr Schnee, aber da ist alles geräumt bzw. schnell platt getreten. Aber es gab natürlich einen Grund, wieso wir zur Wolfswarte abgebogen sind, denn der Harzer Hexenstieg bzw. der Magdeburger Weg liegt im Winter komplett im Schatten. Er ist zwar durch die Hanglage nicht windig, aber kalt. Wir wollten Sonne.

harzer-hexenstieg-im-winter

Wolfswarte

Der Weg hoch zur Wolfswarte ist ja normalweise recht naß, doch aktuell sind da 95% des Rinnsals eingefroren. D.h. man muß nicht so genau hinschauen, wo man hintritt. Natürlich ist das Wandern auf Schnee etwas anstrengender, doch der Weg war heute gut zu meistern. Oben war es wirklich schön. Im Westen war es bewölkt, doch der Ostharz war unter blauem Himmel. Wir haben ein Paar schöne Fotos gemacht. Und … insgesamt trafen wir 3 Wanderer. Auf die Wolfswarte ist wirklich immer verlass. Der Wind trieb uns dann aber wieder in Richtung Harzer Hexenstieg nach unten.

Wolfswarte

Gamaschen-Vergleichstest

Obwohl der Schnee jetzt nicht so hoch war, sind wir heute mit Gamaschen gelaufen. Ich nutze ja schon sehr kleine von Raidlight, doch die sind wirklich nur für Halb- oder Laufschuhe geeignet. Also kam heute ein Paar Vaude und Mivall zum Einsatz. Die von Vaude sind wirklich leicht anzuziehen, d.h. 2 Drückknöpfe, ein großer Klettverschluß und einmal ins Schnürband einhaken. Bei den Mivalls dauert das Anziehen etwas länger. Beide Gamaschen-Paar hielten unsere Unterschenkel trocken. D.h. Mission erfüllt. Aufgrund der Handhabung finde ich die Vaude aber besser.

mivall-outdoor
vaude-galoschen

Camelbak Thermo-Trinkflasche Podium Ice

Gewicht sparen ist immer eine gute Sache und ein warmes Getränk im Winter natürlich auch. Da bietet sich ja so eine Camelbak Thermosflasche wirklich an. An meinem Fotorucksack habe ich bereis seit längerem von Raidlight einen Flaschenhalter und da paßt die Flasche auch gut rein. Ich füllte heißen Schwarztee ein. Nach ca. 90min nahm ich den ersten Schluck. Nicht heiß, aber schön warm. Nach 2 Stunden war auch noch etwas Wärme zu spüren. Nach 2,5 Stunden war der Tee dann kalt. Es waren zwischen -5 und -7°C. Bezogen auf Gewicht und Einfachheit ein gutes Ergebnis.

camelbak-thermo

2 Kommentare

  1. Hallo Stephan,

    Wir überlegen den Hexenstieg diesen Winter am Stück an 5 Tagen zu überschreiten. Sind denn die Markierungen auch bei Schnee noch gut zu erkennen? Und brauch man auf jeden Fall Gamaschen oder reichen auch wasserabweisende Wanderhosen?

    VG Alex

    • Moin Alex!
      Habe leider den Kommentar heute erst gelesen. Die Beschilderung ist immer gut zu sehen oder man könnte es auch schneesicher nennen. Gamaschen nicht empfehlenswert, aber nicht notwendig. Gut Schuhe und Hose tuen es auch. Aktuell liegt sowieso kein Schnee 🙁 Sollte er doch noch kommen, ist in der Regel der Harzer-Hexen-Stieg vor allem im Westharz recht schnell platt getreten, so dass man sowieso eher selten auf Tiefschnee trifft. Ich selber bin bis dato nur einmal im Winter versackt und dies war auf dem Kuhberg zwischen Neuwerk und Altenbrak. Ich würde aktuell eher auf einen guten Windschutz achten. Frohe Weihnachten Stephan

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