Startseite | Harzer Hexenstieg – Nachbearbeitung

Harzer Hexenstieg – Nachbearbeitung

Resumée einer 5-Tages-Wanderung auf dem Harzer Hexenstieg

Meine erste organisierte Tour

Letzte Woche habe ich 6 Wanderer im Alter zwischen 60 und 78 Jahren auf eine 5-Tages-Wanderung auf dem Harzer Hexenstieg geschickt. Ich hatte den Wanderurlaub vorab mit den Teilnehmern besprochen, anschließend die Route erstellt und die Hotelzimmer auf dem Harzer Hexenstieg gebucht.

Geplant war die Nordroute von Thale nach Osterode mit der Brockenumgehung. Das Nachtlager buchte ich in den Orten Rübeland, Elend, St. Andreasberg und Altenau. Die Reservierung war nicht immer einfach. Auf E-Mails gab es schon mal keine Antwort und es kam auch vor, dass telefonisch niemand zu erreichen war. Bei einem Hotel schaute ich dann einfach während einer Hexenstiegwanderung persönlich vorbei und buchte die Zimmer. Das ganze war aufwendiger als gedacht. Ich habe übrigens bewußt auf die großen Buchungsportale verzichtet. Das Geld soll ja im Harz bleiben.

Am 21.08.2012 starteten wir am Hotel Harzer Hof und fuhren mit dem PkW nach Treseburg. Aufgrund der Hitze verkürzten wir die erste Etappe um 9km, was auch im Nachhinein gut war. Ich begleitete die 6 ein bißchen, checkte dann aber später mit dem Gepäck in der Pension Harzbaude Susanne ein, in der auch ich die Nacht verbracht habe. Meine Bewertung könnt Ihr unter der Rubrik Hotels & Pensionen am Harzer Hexenstieg lesen.

Der nächste Tag startete für die Gruppe mit einem Besuch der Hermannshöhle in Rübeland. Mein Job war es nun, das Gepäck nach Elend zu schaffen und die 6 allein auf die 2. Etappe zu schicken.

Das Hotel in Elend war schon bei der Planung „auffällig“ und dies zog sich bis zur Abreise hin. Schade.

Das Gegenteil erwartete die Gruppe im GEW Ferienhotel unweit der Brockenumgehung des Harzer Hexenstieges. Absolut TOP-Werte, trotz des höheren Preises.

Ähnliches galt für das Hotel in Altenau. Hier hatten die 6 sogar noch etwas „Glück“ und hatten ihr en Spaß bei einem Harzer Abend mit Live-Musik.

Da auch die letzte Etappe von Altenau nach Osterode recht lang war und auch bis auf Dammhaus direkt am Harzer Hexenstieg kein bewirteter Pausenpunkt vorhanden ist, wurde die Strecke etwas abgekürzt und eine Route über das Polsterberger Hubhaus genommen.

Finanzen – Was kosten 5 Tage auf dem Harzer Hexenstieg ?

Die TeilnehmerInnen haben an den 5-Tagen zwischen 250 und 280 Euro pro Person ausgegeben. Davon fielen €160,00 auf die Übernachtung im Doppelzimmer (1x Halbpension, inkl. Kurtaxe) und der Rest auf Speisen und Getränke in den Hotels und Pensionen, sowie auf der Strecke. Den Gepäcktransfer hatte ich übernommen, da dies leider niemand anbieten konnte. Dies finde ich persönlich sehr enttäuschend, weil es einfach mal wieder typisch Harz ist. Auch so Angebote wie Eisdiele/Café mit Selbstbedienung (3 Mitarbeiter standen gelangweilt hinter der Theke) passen da völlig rein. Auch Flexibilität ist mancherorts ein Fremdwort. Man sollte dennoch versuchen, den Gepäcktransfer im Hotel anzufragen. Sollte dies nicht klappen, muss eine Lösung über die Taxi-Unternehmen am Harzer Hexenstieg (siehe Planungshilfe) gefunden werden.

Auch die mittlerweile allgemein gültigen Stornobedingungen, bis 18:00 Uhr am Anreisetag kostenfrei bei Übernachtung mit Frühstück, sind im Harz noch nicht angekommen. Wer ein Zimmer absagen muss, sollte dies möglichst schnell machen, sonst muss er je nach Hotel 100% des Preises bezahlen.

Ich habe jetzt wieder etwas gelernt und freue mich auch meine nächste Gruppe !

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*