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Erlebnisinsel am Harzer Hexenstieg bei Königshütte

Kunstwerk Nr. 3 und 4

Ich hatte ja schon 2x über die Erlebnisinseln am Harzer Hexenstieg berichtet. Insgesamt sollen es bis Ende 2014 12 Stück werden. Über den Hohnehof und das Harzer Rotvieh hatte ich ja schon berichtet. Relativ zeitgleich wurden bei Elend und bei Königshütte 2 weitere Projekte installiert. Das in Elend hatte ich schnell gefunden (werde noch darüber berichten), doch rund um Königshütte konnte ich damals nichts finden. Also machte ich mich heute noch einmal auf den Weg. Ich konnte vorab im Netz ein Foto mit ein Paar Holzstühlen finden und als Position wurde Bodequelle bei Königshütte angegeben. Im Prinzip gibt es keine Bodequelle, doch vielleicht meinte der Autor den Zusammenfluß von kalte und warmer Bode. Doch auf dem Hexenstieg-Abschnitt Königshütte bis Trogfurter Brücke war nichts zu finden. Weiter ging’s hoch zur Ruine Königsburg, die zwar nicht am Hexnstieg liegt, aber einen tollen Ausblick auf den Oberharz vorweisen kann. Ich glaub, ich habe sie auch mit in die Hexenstieg 2.0 Route gepackt. Aber auch hier war nichts. Also weitersuchen. Jetzt blieb nur noch die Südroute oder sogar der Bereich um den Königshütter Wasserfall übrig. Und plötzlich auf dem Weg zur Südroute des Harzer Hexenstieges tauchte die Erlebnisinsel vor uns auf.

Etwas versteckt und vermutlich will man hier eine kleine Kurve in den Hexenstieg einbauen, in die die Erlebnisinsel und die Ruine Königsburg integriert werden. Im Prinzip eine gute Idee, denn sowohl die Nordroute nach Rübeland als auch die Südroute nach Hasselfelde geben am Anfang nicht viel her.

Vor uns nun 2 Schilder und 3 Holzstühle. Ich werde jetzt mit der Frage „Was will uns der Künstler damit sagen?“, die man eher von der Dokumenta in Kassel kennt, ein Paar Bilder posten. Übrigens befindet sich wirklich eine kleine Quelle vor den 3 Stühlen, die langsam in die warme Bode plätschern.

Kunstwerk am Harzer Hexenstieg

erlebnisinsel-hexenstieg-1907

erlebnisinsel-hexenstieg-1898

erlebnisinsel-hexenstieg-1908

Ich gehe mal davon aus, dass sowohl diese als auch die Erlebnisinsel bei Elend erst noch offziell eingeweiht werden müssen. Vielleicht erfahren wir dann, was uns der Künstler damit sagen möchte bzw. wo eigentlich das Erlebnis hier am Harzer Hexenstieg ist. Es ist ohne Zweifel ein Erlebnis die tolle Aussicht an der Königsburg zu geniessen, doch die versteckten Stühle gehören eher in das Thema Kunst am Hexenstieg. Schade.

Hier sind die Koordinaten des Kunstwerkes: 51.737945,10.766735 Am besten per copy&paste in google Maps eingeben.

Erlebnisinsel bei Elend

Diese Erlebnisinsel hatte ich zwar schon länger auf der Brockenumgehung des Harzer Hexenstieges entdeckt, doch ich wollte mit diesem Bericht noch etwas warten, bis etwas offizielles veröffentlicht wird. Nun habe ich heute zufällig einen Bericht im Online Magazin des Harzer Tourismus Verbandes gelesen, der die beiden Kunstwerke beschreibt. Folgend ein kleiner Printscreen der betreffenden Seite vom 30.11.2013:

Königshütte Thron
Ich glaube, jetzt bin ich komplett verwirrt und es ist dem Kunstwerk noch etwas hinzugefügt worden. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass das Autor die Inseln noch nicht gesehen hat. Folgend nun ein Foto der Erlebnisinsel bei Elend:

Der beschriebene Silberrahmen ist nun schwarz und der schöne Blick auf Elend bleibt einem verwehrt. Im Sommer wird man hier nur Bäume und Sträucher sehen. Aber wenn man auch einen Teil freischneiden würde, zeigt sich Elend hier nicht von seiner schönsten Seite. Oder soll das Kunstwerk noch an einer anderen Stelle positioniert und sogar silber gestrichen werden?

Eigentlich müßte ich das in meine Meckerecke schreiben, doch hier ist der Bezug einfach schneller zu sehen. So eine Erlebnisinsel kostet zwischen 5.000 und 10.000 Euro, die größtenteils von den Landkreisen und Bundesländern finanziert bzw. gefördert werden. Ich bekomme bei solchen Summen in Verbindung mit den für mich fraglichen Erlebnisinseln einfach Bauchschmerzen. Die HTV MitarbeiterInnen scheinen auch selber die Erlebnisinseln noch nicht verinnerlicht geschweige denn besucht zu haben. Schon die Erklärungen beim Hohnehof waren fragwürdig. Ich möchte jetzt gar nicht die o.g. Kosten mit den geplanten Erlebnisinseln multiplizieren. Am meisten denke ich hier an die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Harzclubs, die den Harzer Hexenstieg in Schuß halten.  Ohne Worte.

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für den Kommentar, der den Sinn des Kunstwerkes erklärt oder für den ein oder anderen noch wirrer macht. Doch ist das wirklich der richtige Weg?

    Für mich ist die Ruine Königsburg mit der tollen Aussicht auf den Oberharz und den 3 bereits vorhandenen Bänken der weitaus schönere Platz zum Verweilen. Den kleinen Berg erklimmen und als Belohnung die Aussicht u.a. auf den Wurmberg geniessen. Das ist für mich wandern. Hierfür hätte man lediglich die Ausschilderung ändern müssen.

    Übrigens ist in Königshütte auch eine sehr große „lebende“ Harzer-Höhenvieh-Herde, die für mich das Kunstwerk in der Nähe des Mittelteichs bei Hasselfelde auch in Frage stellt.

    Wir haben in unmittelbarer Nähe des Harzer Hexenstieges Erlebnispunkte oder sogar Superlative, die wir förmlich ungenutzt lassen. Wieso brauchen wir Kunstwerke, deren Sinn und Zweck alles andere als eindeutig ist? Bin ich einfach nur zu doof? Soll nun in der Kunstszene für den Hexenstieg geworben werden?

    Ja, um uns von den anderen über 80 Premiumwanderwegen abzusetzen, müssen / sollten / „können“ wir nach 10 Jahren die Strecke aufpeppen. Aber bitte nicht auf diesem Niveau.

  2. Nadja Effler-Scheruhn

    Dem aufmerksamen Beobachter erschließt sich die Faszination des Wassers und im speziellen der Harzer Quelle, die über die Elbe und Nordsee den Atlantik speist. Die Verbundenheit damit ist ein Erlebnis.
    Vielen Dank für die Errichtung dieses großartigen Kunstwerkes mit dem dreifachen Thron, der zum verweilen und spüren einlädt, wie königlich unser Leben gemeint ist. Nadja Effler-Scheruhn

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