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Harzer Hexenstieg Etappe 1

Wander-Bericht vom Hexenstieg

Der Harzer Hexenstieg in 5 Tagen – Es war ein schöner Sommertag als wir beim Frühstück im Hotel Harzer Hof in Osterode am Harz saßen und fröhlich die Sonnenstrahlen in der Sösepromenade betrachteten. Die Wettervorhersage für die nächsten 5 Tage war perfekt und wenn alles mit den Gasthof-Reservierungen klappt, sollte es eine perfekte Wanderung auf dem Harzer-Hexen-Stieg werden. Am Vortag waren wir mit dem Auto in Osterode am Harz bereits am frühen Nachmittag angekommen, so dass wir noch genügend Zeit hatten, uns die Fachwerkstadt am westlichen Harzrand anzuschauen. Wirklich empfehlenswert.

sösetalsperre-juni2013

Etappe 1: Osterode – Altenau

Der Anfangspunkt des Harzer-Hexen-Stiegs war gut einen Kilometer vom Wanderhotel entfernt. Durch die Sösepromenade, in der gefühlte 200 Vögel ihr Morgenlied zwittscherten, vorbei am Harz-Kornmagazin und entlang des Osteroder Friedhofes mit der alten Burgruine erreichten wir die Bleichestelle. Der Start auf den Harzer-Hexen-Stieg stand unmittelbar vor uns. Noch schnell ein Foto und los ging’s den Berg hoch. 97km hatten wir nun bis Thale vor uns.

Je höher wir am Anfang kamen, umso geschmackvoller wurde der Blick auf Osterode. Hierzu gehört speziell der weiße Kalk- und Gipsabbau, den wir vorher nicht bemerkt hatten. Aber auch Industriebetriebe und Neubausiedlungen kamen im Norden nun zum Vorschein. Die Strecke des Hexenstiegs führte uns nun auf einem Forstweg in den Wald. Die Geräuschekulisse änderte sich nun merklich und wir atmeten die frische Morgen-Wald-Luft. Bis zum Eselplatz ging es stetig bergauf. An der Köte, eine kegelförmige Holzhütte mit Feuerstelle, machten wir eine kleine Pause, um uns einen Stempel für die Harzer Wandernadel abzuholen. Das Stempelheft hatten wir in unserer ersten Hexenstieg-Unterkunft bekommen und wenn alles nach Plan läuft, bekommen wir am Ende der Harzer-Hexen-Stiegs-Wanderung die Harzer Hexenstieg-Nadel.

hexenstieg-alter-Dammgraben

Der Weg führte uns nun bergab in Richtung Lerbach vorbei am Aussichtspunkt Braumanns Eck. Auch hier wieder ein genialer Blick auf Osterode am Harz und das Lerbachtal. Gleichartiges dann auch wieder am Marienblick bzw. am Lerbacher Skihang. Wer möchte, kann sich an dieser Stelle in das Harzer Hexenstiegs-Buch eintragen. Der Weg führte weiter zum Mangelhalber Tor in Richtung Buntenbock. Zwischendurch konnten wir durch eine Schneise immer wieder den südlichen Bergrücken sehen, vermutlich der „Acker“. Nach ca. 10km hatte der Anstieg ein Ende. Bei 550m üNN angekommen ging es nun bequem bergab und vor uns kam der Bärenbrucher Teich zum Vorschein. Es idealer Punkt für unsere Mittagspause. Bei gefühlten 25°C zogen wir unsere Latschen aus und badeten sie im Weiher. Toll. Das war Entschleunigung pur. Vor lauter Relaxen hätten wir hier nahezu vergessen, den nächsten Stempel für unsere Harzer Hexenstiegs-Nadel zu holen.

Schnell passierten wir einen Teerabschnitt vorbei an einem Campingplatz und bogen auf einem Pfad entlang eines versandeten Grabens ein, der hingegen an einem künstlichen See endete. Die ganzen Teiche und Gräben sind Komponenten des Oberharzer Wasserregals, welches vor nicht langer Zeit zum Unesco Weltkulturerbe ernannt worden ist. Die Hutthalerwiderwaage ist hier sicherlich im speziellen zu nennen. In Höhe Polsterberger Hubhaus überquerten wir eine Bundesstraße. Nahezu den ganzen Rest des Weges folgten wir dem Grabensystem der Oberharzer Wasserwirtschaft. Partiell wurde der Weg sehr schlank und wir wanderten über Wurzeln und durch das ein oder andere Schlammloch, was unsere Fußreise aber fesselnder machte. Nach 20km erreichten wir Dammhaus, eine Speisewirtschaft direkt an einer Bundesstraße. Auf der Terrasse genossen wir Kaffee und Torte. Das Tagesziel war jetzt nur noch 5km entfernt.

wandern-Harz

Vorbei an der Eisenquelle, die über einen braunen Bachlauf ihr Wasser abführte, folgten wir nun komplett dem Dammgraben bis nach Altenau. Vor uns war nun die Skiwiese Rose, die wir bergab mit einem schönen Blick auf die kleine Bergstadt Altenau überquerten. Die Unterkunft für die folgende Nacht war die Pension „Haus Stephanie“. Laut Beschreibung vom Wanderhotel Harzer Hof in Osterode lag die Pension von der Skiwiese aus gesehen direkt hinter dem einzigen Hochhaus in Altenau. Die Beschreibung war kurz, aber gut. Wir wurden freundlich empfangen und bekamen ein schönes Zimmer.

Insgesamt legten wir an diesem Tag 27km zurück und es war zusammengefaßt ein super Tag auf dem Harzer Hexenstiegs.

Etappe 1: Osterode am Harz nach Altenau
Etappe 2: Brockenwanderung von Altenau nach Schierke
Etappe 3: Schierke über die Schnarcherklippe nach Rübeland
Etappe 4: Die kurze 4. Hexenstieg-Etappe