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Wandern im Harz: Der Dammgraben

Deutscher Wandertag 2014 – Wanderung DO32

Der Dammgraben als Lebensader des Oberharzer Bergbaus – 27km

Wandern im Harz zum Deutschen Wandertag 2014: Nachdem ich bereits am Sonntag an der Wanderung durch die Wasserläufe des Oberharzer Wasserwirtschaftssystem teilgenommen habe, blätterte ich am Mittwochnachmittag in der Broschüre des Deutschen Wandertages 2014, um eine weitere geführte Wanderung auszusuchen. Ich suchte nach einem Wanderangebot, bei dem auch wieder mit einigen Infos vom Wanderführer rechnen konnte. Daher blieb ich recht schnell bei der DO32 hängen, die auch von den Harzwasserwerken angeboten wurde. Außerdem war die Strecke entlang des Dammgrabens mit 27km die längste angebotene Wanderstrecke. Also kurz per Telefon angemeldet, ein Paar Sachen hergerichtet und der nächste Morgen konnte kommen.

Ich war morgens recht früh dran. Ich schaute noch einmal schnell bei der Sösetalsperre vorbei, da sich durch den Hochnebel eventuell ein schönes Morgenfoto schiessen ließ. Aber leider fehlte etwas die Sonne.

Talsperre Osterode

Sösetalsperre am Morgen

Treffpunkt war am Parkplatz des Torfhauser Skihanges. So nach und nach trafen die Wanderer ein, bis sich insgesamt 10 Teilnehmer und 2 Wanderführer auf den langen Weg entlang des Dammgrabens machten.

Torfhaus wandern

Der erste Abschnitt zur Blochschleife

Die Gruppe wurde von Herrn Justus Teicke angeführt, der in den nächsten 9 Stunden so einige Infos für uns parat hatte. Die ersten Meter waren im Prinzip der Prolog, denn den Dammgraben erreichten wir erst nach einem 1,5km langen Abstieg, der nördlich vom Harzer Hexenstieg bzw. dem Magdeburger Weg verlief.

Start des Dammgrabens

Blochschleife – Im Prinzip der Start des Dammgrabens

Ich werde jetzt im folgenden Text nicht auf die vielen Details eingehen, sondern das ganze nur mit ein Paar Fotos grob beschreiben. Aber ich bin mir sicher, dass vielleicht der ein oder andere danach dem Oberharzer Wasserregal / dem Oberharzer Wasserwirtschaftssystem einen Besuch abstatten wird oder vielleicht sogar die Strecke nachwandert. Die Wasserwanderwege sind gut ausgeschildert und bei markanten Punkten sind auch einige Infotafeln aufgestellt.

Wandern im Harz

Ausschilderung der WasserWanderWege

Wir folgten an diesem Tag zuerst der Nr.6 „Dammgraben“ und später der Nr.2 „Alter Dammgraben“. Auf der Internetseite der Harzwasserwerke ist auch eine ganz gute Übersichtskarte: Lageplan WasserWanderWege Vorbei am Kellwasser und weiter am Dammgraben entlang zwang uns ein Wasserlauf auf einen Trail, der uns hoch zum Magdeburger Weg oder zum Harzer Hexenstieg führte.

Hexenstieg-wasserweg

Kurz danach war ich etwas überrascht, denn den kleinen Abstieg zum Kellwasserlauf hatte ich bei meinen Wanderungen auf dem Hexenstieg noch nie bemerkt. Über einen kleinen Pfad ging es steil bergab und wir trafen auf 2 Wasserläufe. Von oben kam vermutlich die Nabe und floß förmlich in eine Schlucht mit einer steilen Felswand.

am Harzer Hexenstieg

Kellwasserlauf

Mittlerweile kam auch die Sonne etwas raus.

Dammgraben im Harz

Die nächsten Kilometer folgten wir dem Dammgraben, d.h. zum einen der Wasserwanderweg 6 als auch der Harzer Hexenstieg.

wandern-am-dammgraben

Dammgraben

Pause in einer alten „Wärterhütte“

Die erste große Pause machten wir in einer „Wärterhütte“ direkt am Dammgraben. Man hatte sogar im Ofen ein kleines Feuer angemacht 🙂 Wir hatten aber mittlerweile gefühlte 20°C. Dennoch war es eine nette Aktion. Hinter der Hütte war übrigens die Stempelstelle 149 der Harzer Wandernadel. Ich glaube, so 3-4 Teilnehmer hatten sogar ihr Stempelheft mit dabei und kamen somit dem Wanderkaiser näher.

oberharzer-wasserregal

Wir ließen Altenau rechts liegen und wanderten über das Grabenhaus Rose zur Eisenquelle. Herr Teicke führte uns oberhalb des Hexenstieges entlang und zeigte uns einen Damm, den man hier vor lauter Zeit angefangen hatte zu bauen. Für mich eine völlig neue Info und jetzt weiß ich auch, wieso aus der Eisenquelle „Eisenwasser“ kommt. Man lernt nie aus.

dammhaus

Im Sperberhaier Dammhaus machten wir eine große Pause, um danach über das größte Bauwerk des Oberharzer Wasserregals zu laufen. Auch hier waren die vielen Infos absolutes Neuland für mich. Da wandert man mehrmals drüber und fährt oft mit dem Auto entlang des Bauwerks, doch irgendwie wußte ich bis dato nichts über den Bau. Vielleicht sollte ich auch mal die Schilder lesen. Wir waren nun auf dem WasserWanderWeg 2 unterwegs. Der nun folgende letzte Abschnitt stand im Prinzip auch in Verbindung mit dem Sperberhaier Damm.

langer-graben

Zum Teil parallel und oberhalb des alten Dammgrabens verläuft der „Lange Graben“ (hoffe, der Name stimmt). Obwohl er im 18. Jahrhundert stillgelegt wurde, ist heute der Wasserlauf noch zu erkennen. Und schon wieder was neues.

clausthaler teiche

Fortuner Teich

Als nächstes wurde der Fortuner Teich umrundet. Es hatte übrigens während unserer Pause am Dammhaus etwas geregnet, doch recht schnell kam die Sonne wieder raus und sogar der Brocken zeigte sich im besten Licht.

Brockenblick

Brockenblick

Der letzte Abschnitt lief relativ parallel zur alten Bahnlinie Clausthal-Altenau und vorbei am Ferienpark am Waldsee „Oberer Haus Herzberger Teich“ erreichten wir nach knapp 9 Stunden unter Ziel. Mein Navi zeigte zu diesem Zeitpunkt 30,14km an. Es waren ein Paar Mehrmeter dazugekommen, aber auch die Ungenauigkeit des GPS-Gerätes erhöhte etwas die Streckenlänge. Dennoch war es die längste Wandertour zum Deutschen Wandertag 2014.

Wie schon oben erwähnt, war es auch diesmal eine tolle Wanderung durch den Harz, die ich alleine so nicht hätte erleben können. Also hier noch mal ein Dankeschön an die Harzwasserwerke. Abschließend kann ich Euch eine Wanderung auf den WasserWanderWegen nur empfehlen.

Hier mal die Strecke, wie sie geplant war und nach einer „Bereinigung“ des GPS-Tracks.

2 Kommentare

  1. Hallo nach Franken!
    Vielen Dank für den netten Kommentar.
    Es war auch eine nette Gruppe und mit dem vorgelegten Wandertempo war jeder zufrieden, so dass alle Voraussetzungen stimmten. Allerdings war ich schon etwas überrascht, dass „nur“ 10 TeilnehmerInnen dieses Angebot genutzt haben. Hat die Streckenlänge abgeschreckt?
    Mich würde es freuen, wenn Sie mal wieder im Harz vorbeischauen und vielleicht wieder einen der Wasserwanderwege als Wanderstrecke wählen.

    Frisch auf Stephan

  2. Eva und Thomas Falk

    Hallo lieber Herr Zirbus, als Teilnehmer dieser schönen Wanderung bedanken wir uns für diesen informativen Blogg. Herr Teicke hat uns mit vielen Infos das Oberharzer Wasserregal näher gebracht. Doch erst beim abgehen des Dammgrabens, hat man eine genaue Vorstellung des Wasserweges. Wir werden den Harz mit seinen unendlichen Wanderwegen bei uns in Unterfranken gerne weiter empfehlen. Liebe Grüße aus Würzburg Evi und Thomas

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